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 Bioniklernwerkstatt

„In der Bionik fragt man sich nur, wozu nutzt mir eigentlich die Natur? Die Phänomene, die in der Natur existieren, kann ich sie auch in der Technik probieren?“ So formuliert Christina Rehr eine mögliche Definition der Bionik in literarischer Form.

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Unter dem Begriff Bionik versteht man folglich das Themengebiet, das sich damit beschäftigt, wie man Phänomene aus der Biologie in der Technik so umsetzen kann, dass daraus ein Nutzen für uns Menschen entsteht.

Es gibt Hunderte von Beispielen, wie der Mensch so zu technischen Erfindungen gelangt, die unser Leben vereinfachen oder bereichern. Zu den wohl berühmtesten Phänomen und daraus resultierenden Erfindungen zählen die Klette und der Klettverschluss, die Blätter der Lotusblume und Beschichtungen auf Regenschirmen und Regenjacken oder Entenfüße und Schwimmflossen.

Für diesen Projekttag bereitete das Grundschulseminar der Grund- und Mittelschule Harburg 13 Erfindungen in der kleinen Aula schülergerecht auf, so dass die Klassen 3 bis 5 experimentell forschen konnten.

Genauer gesagt, gestaltete sich das Forschen folgendermaßen:

  • Jede Klasse bekam durch eine vom Seminar eigens erstellte Simpleshow einen ersten kurzen Einblick in das Themengebiet und die Definition der Bionik. Anschließend durfte sich jeder Schüler und jede Schülerin eines der 13 Phänomene aussuchen, an dem er oder sie gerne forschen wollte.
  • Um ein zielgerichtetes Arbeiten zu garantieren, formulierten die Kinder passende Forscherfrage. Nun galt es, entweder alleine oder in Kleingruppen, Fragen wie „Was hat sich der Mensch von der Assel abgeschaut?“ , „Warum vergrößert Wasser die Schrift?“ , „Warum hat die Ente Schwimmhäute?“ oder „Was haben wir uns von den Greiffüßen des Adlers abgeschaut?“ zu klären.
  • Dafür wurden zahlreiche Materialien wie Erde, Kleber, Folien, Zangen, Knete, Klebeband, Karton, Lupen, Mikroskope und vieles mehr sowie kindgerechte Fachliteratur zum Forschen zur Verfügung gestellt. Sowohl die Forscherfrage, das Vorgehen wie auch die Materialwahl und die Erkenntnis wurden abschließend in einer Forscherkartei festgehalten und im Austausch mit anderen Kleingruppen vorgestellt.
  • Als Andenken und als Anregung zum Weiterforschen bekam jede Klasse ihre Forscherkartei als kleines Geschenk vom Seminar überreicht.

Als Fazit dieses Tages bleibt nur zu sagen, egal wie alt man ist, die Wissensgier beim selbständigen Forschen ist unersättlich. (Be)

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