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Ein Ausflug zum Judenfriedhof

Einen Friedhof besichtigen - soll das interessant sein? So denken wohl manche Kinder oder auch Erwachsene. Doch die Schüler der evangelischen und katholischen Religionsgruppen der Klassen 3a und 3b freuten sich regelrecht auf diesen Ausflug. Ausgerüstet mit einem Rucksack und manchem Vorwissen über das Judentum wanderten sie zum Judenfriedhof am Hühnerberg oberhalb der Burg. 

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Herr Thum, der Pfleger des Friedhofs, lud  die Schüler zum Erkunden der Grabsteine ein. Was ist das nur für eine Schrift auf den Steinen? Ich kann das nicht lesen! Was bedeuten die Bilder darauf? Warum gibt es hier keine Blumen? Warum ist der Friedhof so weit außerhalb der Stadt?

Fachkundig erläuterte Herr Thum die Fragen der Kinder. Der Friedhof wurde am Hühner- berg angelegt, weil die Juden ihre Toten nur in unbewirtschaftetes Land begraben durften. Manche Kinder konnten bereits erklären, dass alle Grabsteine Richtung Osten nach Jerusalem zeigen.

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1938 wurde der letzte Tote der jüdischen Gemeinde aus Harburg hier begraben. Da der Friedhof bereits 1671 angelegt wurde, sind manche Grabsteine zu finden, die älter als 200 Jahre alt sind. Die Schüler der 3a und 3b sowie ihre Religionslehrer Frau Thiel, Frau Wiedemann und Pfarrer Loeßl danken Herrn Thum für seine ausführlichen Erläuterungen. Vielleicht mag nun doch der ein oder andere einmal einen Blick durch das Tor in den Friedhof werfen. Auf der Homepage der Stadt Harburg gibt es noch mehr Infos.

Juden in Harburg ... Jüdischer Friedhof ...

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