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Kreatives Schreiben, Klasse 9SchülertexteAus der Donauwörther Zeitung vom 05.10.2010

Geschichten und Gedichte

Kulturherbst: Kreatives Schreiben und Autorenlesung mit Erich Pfefferlen

Schriftsteller Erich Pfefferlen"Ein Anliegen des Harburger Kutur-herbstes besteht darin, auch für Kinder und Jugendliche außer-gewöhnliche kulturelle Angebote bereitzustellen", so Claudia Müller, Leiterin des Arbeitskreises Kultur-herbst, bei der Begrüßung zur Autorenlesung in der Stadtbücherei im Strölinhaus. Zu Gast in Harburg war, wie schon im Vorjahr, Erich Pfefferlen, der aus Nördlingen stammende Schriftsteller. Neben seinem Beruf als Studiendirektor an einem Augsburger Gymnasium ist er Literaturbeauf-tragter an den Schulen in Bayern und als solcher Fachmann für die Hinführung von Kindern und Jugend-lichen zum kreativen Schreiben.

Am Vormittag hatte er in der Mittel-schule Harburg Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen angeleitet, im Rahmen von Work- shops eigene literarische Texte zu verfassen. Unterstützt von Rektor Hans Trüdinger und den Klassen-lehrern Gabriele Vit und Armin Schwamm motivierte er die

Jugendlichen, sich auf Themen wie "Erfahrungen in der Kindheit" und "Mein Lebenslauf" einzulassen, zunächst im Gespräch, und die eigenen Einfälle und Gedanken dann in Texte zu verwandeln, behutsam unterstützt und ohne Leistungsdruck.

Mutige Nachwuchs-Autoren

Mutige SchülerautorinDie dabei gewachsenen "Perlen", so Pfefferlen, wurden abends im Rahmen einer Autorenlesung vorgetragen, in einem stimmungsvollen Ambiente, das die Bibliothekarinnen Frau Lanzer und Frau Mucha vorbereitet hatten, und vor Publikum, zu dem auch viele Eltern gehörten. Nach anfänglichem Zögern waren fast alle der jungen Autorinnen und Autoren dann so mutig, ihre Texte auch selbst vorzutrage. Nur bei wenigen musste der Klasslehrer als "Vorleser" einspringen.

Der Großteil der Gedichte, teils gereimte, teils frei Verse, kreiste um die autobiografischen Themenvor- gaben und verblüffte die Zuhörer

immer wieder durch witzige und pointierte Formulierungen wie "Kindheit ist süß, Kindheit ist mies" oder die Selbsteinschätzung "mittelschlau und halb reif" oder eine zeitgeschichtliche Anspielung "Mein Mauerfall war mein erster Treppenstruz".

Zuhöerer im StrölinhausMehrmals wurden auch prägende Erlebnisse markant verdichet: "Tod meines Hundes - ... - Aufstieg mit der Fußballmannschaft - Quali" oder "Erstes Tier, erster Freund, erster Kuss ...". Immer wiederkehrende Motive bei den Zukunftsvorstellungen: guter Schulabschluss, eine Lehrstelle, viele Freunde, eine eigene Familie mit eigenen Kindern. Rektor Trüdinger ermunterte die jungen Dichter, ihre Erzeugnisse doch nicht in der Schublade verschwinden zu lassen, sondern in die schuleigene Website einzustellen. ...



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