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Ab ins Kino - Die Klasse 7 in Donauwörth

Bei einem frühen Aprilwetter im März und Minustemperatueren startete die Klasse 7 am Dienstag, den 24. März 2009 unter Aufsicht von Frau Freising und Frau Röttinger (Praktikantin) einen Schulausflug in das Kino nach Donauwörth.

Wir fuhren um 8.36 Uhr am Harburger Bahnhof ab und kamen um 8.45 Uhr an. Vom Donauwörther Bahnhof gingen wir zum Kino. In Kleingruppen durften wir noch ein bisschen in Donauwörth herumbummeln, bis der Film Leroy um 9.00 Uhr los ging.

Noch ganz schön frisch für die Jahreszeit

Im Kino angekommen

 Es kann losgehen!

Ein schöner Schultag!

Im Film ging es um einen Jung der Leroy hieß. Er hat zwar die wahrscheinlich coolste Frisur der ganzen Schule, aber deswegen ist Leroy noch lange kein selbstbewusster Aufreißer. Im Gegenteil, denn der Siebzehnjährige mit dem Afro ist zurückhaltend und wohlerzogen, spielt lieber Mozart auf seinem Cello statt Hip-Hop zu hören und kann mit Goethe und der Schönheit der deutschen Sprache viel mehr anfangen, als mit den süßen Mädchen auf dem Schulhof. Er hat nicht einmal ein Handy – und auch seine Hautfarbe unterscheidet ihn von den meisten Mitschülern. Denn Leroy ist schwarz.

"Schokopopp" nennt ihn sein bester Freund Dimi, der eigentlich Dimitrios heißt und nicht müde wird zu betonen, dass er selbst Grieche ist, eigentlich Halbgrieche, aber das ist eine andere Geschichte. Während der Draufgänger nie um einen frechen Spruch verlegen ist und an kaum etwas anderes denken kann als an Sex, ist Leroy beim Gedanken daran noch ziemlich unbeholfen. Dass ihm Eva) eines Tages nicht nur auf dem Schulweg hinterher guckt, sondern ihn bald sogar anspricht, wirft ihn jedenfalls ganz schön aus der Bahn. Doch Eva ergreift kurz entschlossen die Initiative, und so lässt der erste Kuss nicht lange auf sich warten.

Als wäre das erste Verliebtsein nicht schon kompliziert genug, wird das junge Glück schnell gestört und auf eine ganz besonders harte Probe gestellt. Denn Eva möchte Leroy ihrer Familie vorstellen – und die ist so rechts, dass sie sogar ihre Wellensittiche nach Hitlers Generälen benannt hat. "Papa, da ist ein Nigger!" ruft der Jüngste ihrer fünf kahl rasierten Brüder schon zur Begrüßung an der Tür. Das stimmt Leroy mehr als nachdenklich. Doch Eva bleibt optimistisch.

Leroy hat es auch sonst nicht leicht: sein tüftelnder Vater verrennt sich in alberne Erfindungen wie einen Heliumanzug fürs Joggen; seine betont links-liberale Mutter taucht genau dann mit dem Angebot für Karokaffee und Keksen im Türrahmen auf, als das verliebte Pärchen zum ersten Mal gemeinsam im Bett liegt. Auch Evas Geburtstagsparty endet nach viel zu viel Tequila in einem totalen Eklat – und ihre Brüder haben längst ihre Fascho-Clique auf Leroy angesetzt.

Schließlich ist es jedoch Eva, die im Krankenhaus landet, und nicht nur deswegen sieht es so aus, als hätte die Beziehung der beiden kaum eine Chance. Die Liebe kampflos aufzugeben, kommt für Leroy allerdings nicht in Frage...

Nach diesem Film ging es ab zum Zug. Es dauerte nicht lang dann ging es wieder Heim. Als wir in Klassenzimmer waren sprachen wir noch über den Film und danach ging es wieder seinen gewohnten Lauf.

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