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Schullandheimaufenthalt der beiden 4. Klassen

Wir haben uns schon das ganze Schulljahr darauf gefreut! Endlich durften wir ins Schullandheim. Wir fuhren nach Niederalfingen auf die Marienburg.

Bereits um 8.30 Uhr brachten uns die Eltern zur Schule. Das war auch wirklich nötig, denn wir hatten lieber etwas mehr Klamotten mitgenommen. Man weiß schließlich nie, vielleicht konnten wir ja auch das ganze restliche Schuljahr auf der Marienburg bleiben.

Etwas mulmig war uns dann doch, als der Bus losfuhr und die Eltern auf dem Pausenhof zurückblieben. Dann aber dauerte die Fahrt bis zu unserem ersten Halt gar nicht lange und wir hatten gar keine Zeit mehr an die Mamas und Papas zu denken. Wir hielten am Parkplatz des Ipfs und liefen, nachdem uns Frau Schuck über die Bedeutung des Berges informiert hatte, bis zum Gipfel hinauf. 

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Auf dem Ipf befand sich schon vor 2500 Jahren eine Keltensiedlung und wir konnten den Weg der Kelten zu ihrer Fürstensiedlung klar erkennen. Auch die Bauweise konnten wir erahnen. Es waren damals verschiedene Ringmauern vorhanden, deren Standort wir ebenfalls vermuten konnten. Die Informationen auf den Tafeln waren außerdem sehr hilfreich.

Dann ging es weiter. Endlich waren wir an der Burg. Was für ein schönes altes Gemäuer die Burg doch ist. Sie liegt tatsächlich auf einem Berg. Wir waren sehr froh, dass Herr Böhmer so gut Bus fahren konnte und uns bis direkt vor die Burganlage gebracht hat.

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Wir konnten es kaum mehr erwarten. Endlich gaben unsere Lehrer die Zimmereinteilung bekannt.

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Groß war die Freude der Mädchen, dass alle zusammen in einem Zimmer schlafen konnten. Auch die Jungs wären lieber in dem großen Zimmer gewesen. Die Lehrer überlegen, ob sie das nächste Mal nicht eine Turnhalle mieten sollten, dann könnten alle zusammen in einem Raum übernachten. 

Endlich konnten die Zimmer bezogen werden. Das war eine Menge Arbeit. Schließlich weigerten sich die Lehrerinnen, alle Betten zu überziehen. So musste tatsächlich jedes Kind sein Bett selbst überziehen. Übrigens ihr lieben Mamis, es hat jeder geschafft, auch wenn manche etwas üben mussten und die Zudecke nicht als Knoten ausgebreitet werden durfte.

Dann gab es Mittagessen und viel freie Zeit, um sich in der Burg einzugewöhnen. Am Nachmittag stand dann eine Dorfrallye auf dem Programm. An dieser Stelle wollten wir den Bürgern von Niederalfingen ganz herzlich danken für das Zusägen von Zaunlatten, für das Opfern alter Zeitungen und uns entschuldigen für abgerupfte Blumen oder ähnliches.

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Die Auswertung der Rallye und die Bekanntgabe der Sieger erfolgte erst am Abend, denn nun wollten wir auch etwas über unsere Burg und deren Umgebung erfahren. Daher besuchten wir nun das Heimatmuseum.

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Am Abend war dann noch Zeit zum Spielen, Fußballen, Plaudern und vielem mehr. Auch Abendessen gab es natürlich.

Erst gegen 20.00 Uhr trafen wir uns wieder im Rittersaal. Hier erfuhren wir von Frau Baumann viel über römische Mosaike. Die Römer gestalteten ihre Villen, Thermen aber auch die öffentlichen Plätze mit wunderschönen Mosaiken.

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Dann durften wir noch spielen, plaudern, Party feiern oder tanzen. Einige waren aber doch froh, dass sie endlich ins Bett durften.

Am nächsten Morgen war nach dem Frühstück noch Zeit für den Tagesbericht. Anschließend brachte uns der Bus nach Aalen zum Bahnhof. Von dort wanderten wir bis nach Wasseralfingen zum "Tiefen Stollen". Wir freuten uns schon auf die Einfahrt ins Bergwerk, das noch als Besucherbergwerk oder zu Therapie für Atemwegserkrankungen genutzt wird.

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Im Berg selber durften wir erst mal einen Film über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bergarbeiter ansehen. Es war schwer vorstellbar, was die Menschen damals geleistet haben, noch dazu mit dieser Arbeitsausrüstung.

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Nach dem Ausfahren aus dem Berg konnten wir uns ein Eis oder eine kleine Erinnerung an den "Tiefen Stollen" kaufen. Manche wollten eine Postkarte, andere lieber als Mitbringsel einen besonderen Stein. Dann mussten wir auch noch zurückwandern. Das war unvorstellbar anstrengend (40 Minuten) und wir waren froh, über jede Pause.

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Dann brachte uns der Bus zurück zur Burg. Aber - ach du Schreck - er konnte den steilen Berg zur Burg nicht hochfahren. Wir nahmen also den Aufstieg auf uns. In der Burg angekommen, hatten wir Gelegenheit zum Duschen oder freie Zeit, in der alle machen konnten, was sie wollten. Auch nach dem Abendessen ging es nicht gleich weiter, sondern es war noch genügend Zeit zum Erholen.

Erst um ca. 20.00 Uhr kam Frau Dreher auf die Idee uns das Linksabbiegen zu erklären. Na ja, wir haben uns bemüht. Auch Frau Schuck wollte jetzt noch in der Lektüre lesen. Na ja, wir haben uns bemüht. Wie dankbar waren alle Frau Baumann, die um ca. 21.30 Uhr sagte, dass jetzt Schluss wäre und wir lieber römische Spiele erkunden sollten. 

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Dann konnten wir endlich ins Bett. Das heißt, einige wollten ja noch Party machen. Wie überrascht wir waren, dass uns unsere Lehrerinnen dies nicht verboten und dass, obwohl es schon fast Mitternacht war.

Irgendwie aber war die Nacht viel zu kurz, denn wir wurden noch früher als am Vortag geweckt.Schließlich mussten wir die Betten abziehen, packen und kehren. Nicht alles haben wir bis zum Frühstück geschafft.

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Anschließend brachten wir unsere Koffer in die Stallungen, wo sie bis zum Mittag bleiben konnten.  Wir fuhren mit dem Bus nach Aalen zum Limesmuseum. Dort konnten wir gleich einen Film über die Römer ansehen, über ihr Leben und ihre Kleidung. Dann wurden die Klassen aufgeteilt und konnten abwechselnd das Museum und die Außenanlagen ansehen und römische Kleidung anprobieren.

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Dann ging es zurück zur Burg, wo ein leckeres Mittagessen auf uns wartete. Nun hatten wir noch etwas Zeit in der Burganlage zu spielen. Bald aber kam schon der Bus und die schöne Zeit auf der Marienburg war zu Ende.

Gerne würden wir so einen Schullandheimaufenthalt wieder machen. 

    

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