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„Hallo Auto“ – Verkehrserziehung einmal anders

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Erinnerungsfoto vom ADAC
„Reaktionsweg – Bremsweg – Anhalteweg“  - diese Begriffe stehen im Mittelpunkt der  Aktion „Hallo Auto“, die der ADAC im Rahmen der Verkehrserziehung für die 5. Klassen anbietet.

Am Dienstag, den 2.Oktober, war ADAC-Mitarbeiter Herr Zehentmeier damit an der Mittelschule Harburg zu Gast. Nachdem alle Kinder mit Namensschildchen ausgestattet waren, führte Herr Zehentmeier die Klasse mit launigen Worten in die Thematik ein und ließ alle zuerst aus dem Laufen heraus eigene Bremsversuche machen. Daraus entwickelte er dann sehr anschaulich die Formel

Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg.

Anschließend wurde es spannend, als die Schüler/Innen ihr neues Wissen testen durften:

Herr Zehentmeier machte mit seinem Auto eine Vollbremsung auf trockener Straße aus der innerorts erlaubten Geschwindigkeit von 50 km/h heraus. Vorher mussten jedoch alle dort ihr Hütchen aufstellen, wo das Auto ihrer Ansicht nach zum Stehen kommen würde. Groß war die Überraschung jedoch, als feststand, dass kein Kind außerhalb des Anhalteweges gestanden hätte und somit im Realfall überfahren worden wäre.

Nun trat unser Hausmeister Herr Schneider in Aktion und spritzte mit einem Feuerwehr­schlauch kräftig Wasser auf die Straße. Herr Zehentmeier kündigte den gleichen Bremsversuch an und wieder musste der Anhaltewegweg  vorher von allen geschätzt und entsprechend wieder die Markierung aufgestellt werden. Und nun zeigten alle Kinder, dass sie aus ihren ersten „in die Hose gegangenen“ Fehlschätzungen gelernt hatten: Alle Hütchen standen außerhalb der Gefahrenzone. Dafür gab es ein großes Lob von Herrn Zehentmeier. Als Belohnung durften die Schüler/Innen auf freiwilliger Basis im Auto eine Vollbremsung miterleben und konnten erfahren, welche Kräfte dabei auf den Körper einwirken. Dies nutzte Herr Zehentmeier geschickt dazu, die Kinder eindringlich auf die Benutzung von Kindersitzen hinzuweisen.

Bei der Nachbesprechung im Klassenzimmer waren sich alle einig: Wir geben der Aktion und vor allem Herrn Zehentmeier für die interessante Gestaltung dieser 90 Minu­ten die Note 1!

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